Bronski & Grünberg

„Die Unschuld vom Lande“ im Bronski & Grünberg-Theater: Operetten-Potpourri mit Spaßfaktor

Alles begann mit einem großen grünen Fächer, den Ruth Brauer-Kvam geschenkt bekommen hatte: Er gehörte einst der Operetten-Diva Fritzy Massary (1882 bis 1969), die in Danzers Orpheum am Wiener Alsergrund große Erfolge feierte, später nach Berlin ging und auch bei den Salzburger Festspielen auftrat. Massarys Fächer inspirierte Brauer-Kvam zum Arrangement eines Potpourris aus zündenen Melodien und erheiternden Texten, einer Hommage an die Operette und zu Ehren der großen Sängerin: Unter

Bronski & Grünberg-Theater: Rasanter „Szenenwechsel“ mit Witz, Herz und Ohrfeigen

Der Titel des Stücks – „Szenenwechsel“ – ist Programm: „Casablanca“, „Der Hofnarr“, „Harry und Sally“ und andere Klassiker der Filmgeschichte hat Alexander Jagsch in sein Bühnenerstlingswerk vermengt, um damit ein höchst vergnügliches Potpourri aus den berühmtesten Szenen zu kreieren. Alexander Hauer hat das Schauspiel, das seine Wien-Premiere im Bronski & Grünberg-Theater erlebte, mit Jagsch selbst, Doris Hindinger und Boris Fiala sehr dynamisch inszeniert. Letztgenannter tritt als Musiker und Geräuschemacher in

Bronski & Grünberg: Antigone, Iphigenie und der Wunsch nach Freiheit

Das Bronski & Grünberg-Theater in der Müllnergasse 2 ist eine der spannendsten Neuentdeckungen in dieser Spielzeit. In seiner ersten Produktion des neuen Jahres werden ab 1. Februar gleich zwei antike Klassiker ins Jetzt gehievt: Antigone trifft auf Iphigenie – mit Live-Musik, Gesang und sehr viel Körpereinsatz. Im Wartezimmer eines Therapeuten sitzt die gelangweilte Iphigenie. Mit dem Smartphone in der Hand und in Zeitschriften blätternd wartet sie auf ihre Mutter Klytämnestra.

Vampir-Komödie im „Bronski & Grünberg“: Neues Theater geht mit „Dracula“ an den Start

Der Theaterbezirk Alsergrund ist wieder um eine Spielstätte reicher: Das ehemalige International Theatre in der Müllnergasse wird nach seiner Schließung im Sommer vor vier Jahren wieder mit neuem Theaterleben erfüllt – als „Bronski & Grünberg“ wurde es kürzlich von Alexander Pschill und Kaja Dymnicki (beide teilen sich die künstlerische Leitung) neu eröffnet. Das Eröffnungsstück „Dracula“ wurde von Dymnicki und Pschill frei nach Bram Stokers Roman verfasst und inszeniert. Im Programmfolder