Gewinnspiel des Monats

Die KULTUR-SCHATULLE freut sich, 1 x 2 Freikarten für die Vorstellung von „Wildwechsel“ am Freitag, den 5. Mai, im Theater Experiment verlosen zu dürfen. Rochus Millauer hat Franz Xaver Kroetz’ sozialkritisches Familiendrama „Wildwechsel“ im Theater Experiment als intensives Rebellionsstück mit einem starken Ensemble inszeniert. Wer teilnehmen möchte, sendet bis 3. Mai (23.59 Uhr) ein E-Mail mit dem Kennwort „Gewinnspiel: Wildwechsel“ an folgende Adresse: kulturschatulle@gmx.at. „Wildwechsel“ ist noch bis 6. Mai

MuTh: Musikalische Vielfalt in allen Facetten

Das MuTh, der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben in der Wiener Leopoldstadt, am Beginn des Augartens gelegen, startet wohlgemut in seine sechste Saison: Am 9. Dezember 2017 feiert das Haus sein fünfjähriges Jubiläum, und aus diesem Anlass luden die Verantwortlichen zu einer Pressekonferenz. Ein kurzer Rückblick auf die vergangene Spielzeit zeigt, dass das Konzept der Vielfalt funktioniert: Kammermusik, Kinderopern, Klänge aus aller Welt oder die Konzerte der Wiener Sängerknaben – das

„Wildwechsel“ im Theater Experiment: Rebellion bis zur Katastrophe

Die Liebesgeschichte zwischen einem jungen Mädchen und einem älteren Burschen wird einer ganzen Familie zum Verhängnis. Erika, 13 Jahre alt, knüpft zarte Bande zum 19-jährigen Alfred. Die Eltern verbieten ihrer Tochter den Umgang mit dem jungen Mann, aus Angst, ins Gerede bei den Nachbarn zu kommen. Erika widersetzt sich dem elterlichen Wunsch, trifft sich weiter mit Alfred, der dafür eine Haftstrafe ausfasst. Als er wegen guter Führung entlassen wird, setzen

Spargelfest mit Operettenklängen und Kaiserwalzer

Im Deutsch-Wagramer Marchfelderhof feiert man Feste originell, rauschend – und immer mit künstlerischem Bezug. Ob es sich um Geburtstage im Familienkreis oder in Prominentenrunde handelt, um den Beginn der Spargelsaison, den Heringsschmaus oder die Aufnahme in die „Weinritterschaft Prinz Eugen“. Dass solche Festivitäten stets von Journalisten und/oder TV-Teams kommentiert werden, ist die beste (Eigen-)Werbung, weiß KR Gerhard Bocek, Mastermind und legendärer Chef des Hauses Bockfließerstraße 31, das sich – ursprünglich

Grimms Märchen für Erwachsene im MuTh: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Als szenische Lesung mit Musik präsentiert Erich Schleyer in „Wer hat Angst vorm bösen Wolf!“ am Samstag, 29. April (Beginn: 19.30 Uhr) im MuTh (2., Am Augartenspitz 1) Grimms Märchen für Erwachsene als ernst-heitere Reise zur dunklen Seite unserer Seele. Vor 200 Jahren veröffentlichten die Brüder Grimm ihre Märchensammlung. Ursprünglich sollte diese zunächst nur der Wissenschaft dienen, zumal die Urfassungen von Rapunzel, Rotkäppchen, Dornröschen oder Blaubart keineswegs jugendfrei waren. Um

Gewinnspiel des Monats

ABGELAUFEN! Die KULTUR-SCHATULLE freut sich, 1 x 2 Freikarten für die Vorstellung von „Eva und Juan Perón – Eine Romanze der Macht“ am Donnerstag, den 20. April, in der Freien Bühne Wieden verlosen zu dürfen. Vera Bernhauser hat die Uraufführung des biografischen Theaterstücks von René Rumpold stringent inszeniert, in den beiden Hauptrollen brillieren Michaela Ehrenstein und der Autor selbst. Wer teilnehmen möchte, sendet bis 18. April (23.59 Uhr) ein E-Mail

Ronacher: „Don Camillo & Peppone“ und die Kraft der Versöhnung

Don Camillo und Peppone, Hauptfiguren mehrerer Romane von Giovannino Guareschi (ab 1948) und berühmter Verfilmungen mit Fernandel und Gino Cervi (zwischen 1952 und 1965), feiern im gleichnamigen Musical fröhliche Urständ. Grammy-Preisträger Michael Kunze und „Felicità“-Komponist Dario Farina haben ein heiteres, unbeschwertes Stück rund um den Pfarrer von Boscaccio und den neuen Bürgermeister Peppone geschaffen, das die gesellschaftliche Aufbruchsstimmung im ländlichen Italien der 1950er-Jahre, in der es um Miteinander, Toleranz und

„Eva und Juan Perón“ in der Freien Bühne Wieden: Mit eisernem Willen und Kalkül an die Macht

„Eine Romanze der Macht“ lautet der Untertitel des biografischen Theaterstückes „Eva und Juan Perón“, des neuen Bühnenwerks von René Rumpold, das derzeit in der Freien Bühne Wieden zur Uraufführung gelangt. Wenig Romantisches hat Rumpold in sein Stück verpackt, vielmehr ist ihm ein präzise gezeichnetes Charakterporträt zweier Machtmenschenschen gelungen, die auf einander angewiesen sind, vorrangig, um die eigene Karriere zu forcieren. Zu den beiden titelgebenden Charakteren hat René Rumpold zwei Figuren

„Die Unschuld vom Lande“ im Bronski & Grünberg-Theater: Operetten-Potpourri mit Spaßfaktor

Alles begann mit einem großen grünen Fächer, den Ruth Brauer-Kvam geschenkt bekommen hatte: Er gehörte einst der Operetten-Diva Fritzy Massary (1882 bis 1969), die in Danzers Orpheum am Wiener Alsergrund große Erfolge feierte, später nach Berlin ging und auch bei den Salzburger Festspielen auftrat. Massarys Fächer inspirierte Brauer-Kvam zum Arrangement eines Potpourris aus zündenen Melodien und erheiternden Texten, einer Hommage an die Operette und zu Ehren der großen Sängerin: Unter

„Party für eine Leiche“ im Theater Center Forum: Krimi-Spannung als raffiniertes Katz-und-Maus-Spiel

Mit einer schwarz-weiß-schaurigen Filmsequenz startet Patrick Hamiltons Kriminalstück „Party für eine Leiche“ („Rope“) auf der Bühne des Theater Center Forums: Die junge Studentin Eva (Leonie Reiss) wird in der Wohnung zweier Kommilitoninnen kaltblütig mit einem Strick erdrosselt. Johanna und Charlotte haben aus Lust am – vermeintlich – perfekten Mord das Verbrechen gemeinschaftlich geplant, erstere als ausführende und treibende Kraft, die zweitgenannte als nervenschwache Komplizin. Eiskalt und berechnend wird das Mordopfer