Eine Familie zwischen Tradition und Moderne: Vienna Theatre Project mit „The Who and the What“ im Bar & Co.

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Sina Pirouzi (l.), Saman Giraud und Harmage Singh Kalirai in „The Who and the What“ (Foto: Ine Gundersveen)

„The Who and the What“, ein Stück des US-amerikanischen Dramatikers Ayad Akhtar (geboren 1970 in New York City), hat Joanna Godwin-Seidl für das Vienna Theatre Project inszeniert. Die Produktion feiert morgen (13. Februar) als europäische Erstaufführung Premiere im Theater Drachengasse.

Akhtars Werk ist eine tiefgründige Komödie über eine Familie, die sich zwischen Tradition und Moderne bewegt: Protagonistin Zarina, eine Schriftstellerin und muslimische Feministin, schreibt an einem hoch kontroversiellen Buch. Zwar muslimisch erzogen und eng verbunden mit ihrer Familie, pflegt Zarina einen im Rahmen ihrer Wurzeln westlichen Lebensstil. Die Überschneidung beider Welten trifft sie in Eli, einen zum Islam konvertierten Christen und Imam.

Zarinas Vater Afzal ist derweil auf der Suche nach einem Ehemann für seine Tochter, zumal Zarinas jüngere Schwester Mahwish bereits verlobt ist und nur darauf wartet, dass sich diese endlich vermählt, um selbst heiraten zu können. Die Familie wird in ihren Grundfesten erschüttert, als zutage tritt, worüber Zarina in ihrem Buch wirklich schreibt.

In der Inszenierung von Joanna Godwin-Seidl wirken Saman Giraud als Zarina, Harmage Singh Kalirai als Afzal, Sina Pirouzi als Mahwish sowie Dave Moskin als Eli mit.

Gespielt wird „The Who and the What“ im Bar & Co. des Theaters Drachengasse (1., Fleischmarkt 22) von 13. bis 25. Februar (Achtung: Am 22. Februar findet eine geschlossene Vorstellung statt!), jeweils dienstags bis samstags, Beginn: 20 Uhr.

Weitere Informationen: www.viennatheatreproject.com bzw. www.drachengasse.at

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