
Alle Jahre wieder, so auch heuer öffnet der mondäne Spiegelpalast im Wiener Prater seine Pforten – dieses Mal an einer neuen Location, in der Nähe der Hauptallee gelegen. „Better Together“ ist das Motto der diesjährigen Show im Palazzo, die feine Gaumenfreuden mit eindrucksvoller Akrobatik und hinreißender Comedy vereint.
Und wie immer präsentiert sich der Palazzo als Gesamtkunstwerk: Die ausgeklügelte Beleuchtung taucht die Spielstätte in abwechselnd faszierende Lichtstimmungen. Die vierköpfige Band „Ferris Wheelers“ (Österreich, Brasilien) unter der Leitung von Martin Zaunschirm (Piano) mit Sängerin Niamh Shoyinka (Irland) und ihrer ausdrucksstarken Stimme umrahmt die Show musikalisch und setzt rhythmische Akzente während der Darbietungen (Matthias Leichtfried an der Gitarre, Thatiana da Fonseca Games am Bass, Raphael Rameis am Schlagzeug). Charmant und humorvoll gibt sich Thomas Otto (Deutschland) als Conférencier und überrascht mit magischen Tricks, die zum Staunen verleiten. Allround-Talent Aaron Dewitz (Deutschland) überzeugt mit feiner Clown-Komik ebenso wie als Jongleur.

Die Show, inszeniert von Verena Schmidt und Sabine Rieck, spielt alle Stücke: Körperberrschung, Kondition und präzises Timing wohnen den Balance- und Kraftakten in höchstem Maße inne. Liu Wenlong (China) gelingt es scheinbar mühelos, 16 ineinander verkeilte Bänke auf seinem Kopf zu balancieren. In luftigen Höhen bezaubert Manda Rydman (Schweden) mit einer anmutigen Darbietung an ihrem Luftring. Yordi aus Äthiopien beeindruckt mit einem Antipodenjonglage: Auf dem Rücken liegend wirbelt sie mit ihren Füßen einen Tisch, einen großen Topf und Teppiche durch die Luft, als wären diese Gegenstände federleicht.

Anna Fisher (Australien) zeigt beeindruckend vor, wie man mit einer großen Portion Energie eine Vielzahl an Hula-Hoop-Reifen in Bewegung hält. Mit fast spielerischer Leichtigkeit erklimmt Alberto Rabago (Mexiko) den Chinesischen Mast, um an diesem kunstfertig nach unten zu sausen und danach wieder behände nach oben zu klettern. Zu guter Letzt demonstrieren die Mohammed Brothers (Mohammed Husseni und Mohammed Ramadhani) aus Tansania ein Kabinettstück an Balancegefühl und Muskelkraft, wenn die beiden Artisten Kopf auf Kopf stehen.
Kulinarisch bleiben auch keine Wünsche offen: Den Auftakt des delikaten Vier-Gänge-Menü, das Toni Mörwald kreiert hat, macht ein Ziegenkäse-Karamell-Törtchen mit Chili-Walnuss-Crunch an Blattsalaten, als Zwischengang wird ein Medaillon vom Winterkabeljau (vegetarische Variante: gefüllte Pimientos) auf pikanten Belugalinsen mit feinem Paprikaschaum kredenzt. Als Hauptgang steht ein Duett von der Ente – eine rosa gebratene Brust und confiertes Ragout – mit Rieslingapfel, Champagnerkraut, Honig-Jus und Erdäpfelknödel auf dem Menüplan (vegetarische Variante: glaciertes Selleriesteak mit sautierten Eierschwammerln, Karottencreme und „Exotik-Kaviar“). Für das süße Finale sorgt ein köstliches Schokoladen-Craquelin auf Früchtecocktail mit Cassis-Sorbet.

Insgesamt schließt „Better Together“ an die Shows der letzten Jahre an, die einen Besuch im Spiegelpalast zu einem sehr besonderen Erlebnis machen. Alle Ingredienzen für sich – Musik, Comedy mit Magie-Faktor, Akrobatik und die kulinarischen Köstlichkeiten – und zusammen genommen ergeben diesen zauberhaft anmutenden Abend in einem sehr bemerkenswerten Ambiente. Ein genussreiches Spektakel, das lange nachklingt!
Palazzo Wien: „Better Together“, bis 22. März 2026, jeweils Mittwoch bis Sonntag, Spiegelpalast im Wiener Prater (Prater 121, zwischen Schweizerhaus und Kolariks Luftburg), 1020 Wien. Beginn: Mittwoch bis Samstag jeweils 19 Uhr, Sonntag jeweils 18 Uhr.
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