Stimmiges Internationales Neujahrs-Chorkonzert im Wiener Musikverein

Veröffentlicht von
Gemeinsamer Auftritt der japanischen Chöre und des Wiener Schubertbundes mit „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß (Sohn), dirigiert von Prof. Fritz Brucker (Foto: Karl Pachmann)

Im Großen Musikvereinssaal, der als einer der schönsten und akustisch besten Säle der Welt gilt, ging am 5. Februar das schon traditionelle Internationale Neujahrs-Chorkonzert des Wiener Schubertbundes mit japanischen Chören – diesmal mit dem Frauenchor Amapola, Chor Togashi, Nagawa Green Harmony und Frauenchor Hitachi – über die Bühne.

Zauberhafte alte japanische Volks- und Kinderlieder standen genauso auf dem Programm wie eine Jazzmesse, festliche Mambo-Musik oder Klänge von Schubert, Mozart und Lehár. Die herrlichen Stimmen, das vielfältige Repertoire und die wunderschönen Roben der Damen (großteils Kimonos) wurden vom Publikum mit dankbarem Applaus bedacht.

Männerchor „Wiener Schubertbund“

Im November 1863 von Franz Mair als „Lehrersängerchor Schubertbund“ gegründet, firmierte der Chor ab dem Jahr 1870 unter dem Namen „Schubertbund“, seit 1922 unter „Wiener Schubertbund“. 1935 war die Mitgliederzahl bereits derart angewachsen, dass insgesamt 500 Sänger vor Papst Pius IX. in Rom ein Konzert geben konnten.

Seit einigen Jahren wird der Chor, dessen künstlerische Leitung seit 2001 in den bewährten Händen von Vollblutmusiker Prof. Fritz Brucker liegt, bei seinen Konzerten von der Pianistin Nina Violetta Aichner am Klavier begleitet. Das Repertoire des Wiener Schubertbundes, der seinen Vereinssitz im Wiener Konzerthaus hat, umfasst Männerchöre der bedeutendsten Komponisten aller Musikstile, vor allem das Liedgut von Franz Schubert, aber auch Werke von Bach, Mozart, Lehár, Richard Strauss, der Strauß-Dynastie bis hin zu den Beatles.

Der Wiener Schubertbund arbeitet bei seinen Konzerten immer wieder mit namhaften Solisten wie Kammersängerin Renate Holm zusammen. Beim diesjährigen Neujahrs-Chorkonzert erntete Andreas Hirsch (Bass) für seinen Solopart in „Ol’ Man River“ tosenden Applaus.

Weitere Informationen: www.schubertbund.at

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.