Wien

Vier Sprachen, vier Länder, viel Spaß: Sommer-Theater-Karussell im Theater Brett

Auch heuer wieder dreht sich das Sommer-Theater-Karussell im Wiener Theater Brett: Unter dem Motto „Vier Sprachen, vier Länder, viel Spaß“ findet derzeit ein zweiwöchiges Arbeitstreffen von jungen polnischen, slowakischen, tschechischen und ungarischen Theaterschaffenden statt, dessen Ergebnisse am kommenden Freitag und Samstag (14. und 15. Juli) vor Publikum präsentiert werden. Wurde im Vorjahr im Rahmen der Produktion „Die Versuchung“ den vielfältigen Facetten von Reizen und Verlockungen nachgespürt, dreht sich heuer alles

„Tinte & Kaffee“ im Café Landtmann: Die vielen Facetten der Wiener Kaffeehausliteratur

Das Ensemble Tinte & Kaffee erweckt auch heuer wieder – in seiner 18. Spielsaison – die vielen Facetten der Kaffeehauskultur zum Leben und lädt ab 7. Juli ins klimatisierte Café Landtmann. Den Auftakt macht in diesem Jahr die Produktion „Sünde & Kaffee – Kaffeehaus und Erotik“ (7. Juli), gefolgt von „Dalles & Dowidl – Im jüdischen Kaffeehaus“ (9. Juli): Im Rahmen dieses absolut sehenswerten Programms präsentiert das Ensemble einen Streifzug

30. Künstlergespräch der Johann Strauss-Gesellschaft Wien

In den stilvollen Räumlichkeiten des Lehárschlössels in der Döblinger Hackhofergasse 18 (von 1802 bis 1812 wohnte hier Emanuel Schikaneder, Librettist von Mozarts „Die Zauberflöte“, und von 1932 bis 1944 der Operettenkomponist Franz Lehár, der in dieser Zeit „Giuditta“ verfasste) fand das nunmehr 30. Künstlergespräch der Johann Strauss-Gesellschaft Wien mit Präsident Prof. Mag. Peter Widholz und seinem charmanten Gast, Honorarvizekonsulin Birgit Sarata, statt. Die aus der Wiener Leopoldstadt stammende Opern- und

Franzobels „Das Floß der Medusa“: TheaterArche sucht Unterstützer für Crowdfunding-Projekt

Das Ensemble TheaterArche plant für das kommende Jahr, ein Großprojekt auf die Bühne zu stellen: Franzobels Roman „Das Floß der Medusa“ soll in einer dramatisierten Fassung im Frühjahr 2018 in einem namhaften Wiener Theater zu sehen sein. Noch bis 15. Juli läuft eine Crowdfunding-Aktion, die die erste Teilfinanzierung des Projekts darstellt. Die KULTUR-SCHATULLE sprach mit Jakub Kavin über seine Begeisterung für Franzobels Meisterwerk, das Konzept zur geplanten Großproduktion und den

BDU Theatre mit „Posh“ im Theater Brett: Ein Dinner-Club probt den Aufstand

Das BDU (Beyond Down Under) Theatre geht mit seiner fünften Produktion, innerhalb von zwei Jahren, an den Start: Kommenden Dienstag (13. Juni) hat Laura Wades „Posh“ in der Inszenierung von Brian Hatfield im Theater Brett Premiere. In ihrem Stück thematisiert Wade, Jahrgang 1977, die Begebenheiten innerhalb eines elitären Studentenzirkels in Oxford, The Riot Club. Zehn hochambitionierte angehende Akademiker wollen die (politische) Welt aus den Angeln heben und verabreden sich zu

Waltraut Haas feierte 90. Geburtstag: Im Cabriolet zum rauschenden Fest

Filmreif im roten Oldtimer-Cabriolet kam Waltraut Haas am 7. Juni bei strahlendem Sonnenschein nach Deutsch-Wagram, wo sie mit Familie, Freunden und Kollegen ihren 90. Geburtstag feierte – den tatsächlichen Geburtstag verbrachte Österreichs größte lebende Volksschauspielerin zwei Tage später auf der Bühne des Wiener Gloria-Theaters, wo sie noch bis 27. Juni im Stück „Der Himmel auf Erden“ eine schrullige Erbtante spielt. Nach einem Platzkonzert der Polizeimusik Wien unter dem Ehrenschutz von

„Was geschah mit Baby Jane?“ im Theater Center Forum: Geschwisterhass und Diven-Fehde

Ein fesselndes Psychogramm über die unheilvolle Verbindung einer älteren Schwester, die einst ein Kinderstar war, zu ihrer jüngeren, einer früheren Leinwandgröße, die seit einem Unfall auf den Rollstuhl angewiesen ist: Das ist Henry Farrells Bühnenwerk „Was geschah mit Baby Jane?“ („What ever happened to Baby Jane?“, deutsche Übersetzung: Frank Thannhäuser), das auf seinem eigenem Roman basiert und von Robert Aldrich mit Bette Davis und Joan Crawford im Jahre 1962 kommerziell

Komödie am Kai feiert 35-jähriges Jubiläum: „Frühere Verhältnisse“ zwischen Sein und Schein

Gleich vorweg: Diese Nestroy-Inszenierung sollte man keinesfalls versäumen! Zeitlos und sich ganz dem Wortwitz des großen Wiener Satirikers verschreibend, hat Peter Josch eines der Spätwerke von Johann Nepomuk Nestroy, „Frühere Verhältnisse“, für die Komödie am Kai inszeniert. Der Einakter, eine Posse mit Gesang (musikalische Leitung: Walter Lochmann), nimmt die ambivalenten Moralvorstellungen der bürgerlichen Gesellschaft aufs Korn und entlarvt diese mit beißendem Scharfsinn: Der wohlhabende Holzhändler Herr von (!) Scheitermann ist

„Hundswetter“ im Theater Die Neue Tribüne: Drei Frauen und ein Wolkenbruch mit Folgen

Ein heftiger Wolkenbruch zwingt drei junge Frauen zur Einkehr in ein Pariser Bistro. Im Hinterzimmer des Lokals trifft das Trio aufeinander: Helene, die toughe Karrierefrau, steht kurz vor einer wichtigen Präsentation im Büro, Lulu, vage mit Helene bekannt, ist Inhaberin einer Dessous-Boutique, und Gabriele, deren Hoffnungen auf eine neue Beziehung soeben enttäuscht wurden, ist arbeitslos und die dritte im Bunde. Nach anfänglichen Sticheleien, die Lulu dank ihrer Unbedarftheit provoziert, offenbaren

„Der Doppelfehler“ im Theater Center Forum: Beziehungsstress in Neuauflage

Freunde komödiantischer Bühnenkost kommen im Theater Center Forum derzeit wieder einmal voll auf ihre Rechnung: „Der Doppelfehler“ (uraufgeführt 1987 in Sydney) ist ein witziges Lustspiel des australischen Autors Barry Creyton (geboren 1939 in Brisbane), das sich um den Beziehungswahnsinn eines Ex-Ehepaares dreht, das einen Neustart in Sachen Zweisamkeit wagt. Seit fünf Jahren sind Alex und George bereits geschieden, als sie einander im Nobel-Restaurant wieder begegnen. Sie ist nunmehr verheiratet mit