Theater Center Forum

Theater Center Forum: Eine Meisterin der Manipulation und ihr mörderischer Plan

Eva ist eine Meisterin der Manipulation – und alles, was sie sich in den Kopf setzt, muss auch so geschehen. Geschickt fädelt sie es ein, dass der junge Mann, den sie am Strand kennenlernt, nach und nach zum willenlosen Wesen mutiert. Bruno, der Unglücksrabe, verfällt der jungen, hübschen, augenscheinlich fürsorglichen Frau, und schon ist es um sein beschauliches Dasein geschehen. Eva gelingt es mühelos, die Obrigkeit davon zu überzeugen, dass

„Party für eine Leiche“ im Theater Center Forum: Krimi-Spannung als raffiniertes Katz-und-Maus-Spiel

Mit einer schwarz-weiß-schaurigen Filmsequenz startet Patrick Hamiltons Kriminalstück „Party für eine Leiche“ („Rope“) auf der Bühne des Theater Center Forums: Die junge Studentin Eva (Leonie Reiss) wird in der Wohnung zweier Kommilitoninnen kaltblütig mit einem Strick erdrosselt. Johanna und Charlotte haben aus Lust am – vermeintlich – perfekten Mord das Verbrechen gemeinschaftlich geplant, erstere als ausführende und treibende Kraft, die zweitgenannte als nervenschwache Komplizin. Eiskalt und berechnend wird das Mordopfer

Theater Center Forum kredenzt „Das (perfekte) Desaster-Dinner“ ab 14. Februar

Ab 14. Februar bietet das Theater Center Forum die Gelegenheit, Marc Camolettis reizvolle Komödie „Madame, es ist angerichtet“ in Michael Niavaranis Fassung „Das (perfekte) Desaster-Dinner“ zu erleben. Rochus Millauer inszeniert das flotte Spektakel rund um ein – erhofftes – romantisches Dinner in einem idyllischen Wochenendhaus mit Eva-Christina Binder, Anna Dangel, Eszter Hollósi, Oliver Roitinger und Max Spielmann. Das geplante Tête-à-tête mit der Geliebten verläuft allerdings völlig anders als geplant: Zwar

Schaubühne Wien im Theater Center Forum: Ménage-à-trois mit Überraschungseffekt

Ein wahrer Glücksgriff ist Marcus Strahl gelungen, mit der Auswahl des Stücks für die jüngste Produktion seiner Schaubühne Wien: „Trennung für Feiglinge“ (Original: „Une semaine, pas plus“) von Clément Michel (deutsche Übersetzung von Frank-Lorenz Engel), Jahrgang 1974, ist eine originelle, in höchstem Maße vergnügliche Komödie über eine Wohngemeinschaft der etwas anderen Art, die derzeit als österreichische Erstaufführung im Theater Center Forum zu sehen ist. Eine Woche, nicht mehr – so

„Der Bockerer“ im Theater Center Forum: Mit Witz und Renitenz gegen ein grausames System

Ein bedeutendes, zeitlos aktuelles Stück ist „Der Bockerer“, verfasst von Peter Preses und Ulrich Becher und im Jahre 1948 im Neuen Theater an der Scala in Wien uraufgeführt: Marcus Strahl hat den Klassiker um einen renitenten und gewitzten Fleischhauer in der Nazi-Zeit mit dem Ensemble seiner Schaubühne Wien ausdrucksstark und ideenreich inszeniert. In zwölf Bildern erzählen Preses und Becher (Neufassung: Marcus Strahl) – beginnend mit dem Einmarsch der Hitler-Truppen im

„Fiaker-Milli“: Stimmungsvolle Reminiszenzen an den Liebling von Wien

Einer spannenden Persönlichkeit der Wiener Theatergeschichte widmen sich Susanne Marik und Béla Fischer in ihrem Programm „Fiaker-Milli – Erinnerungen an den Liebling von Wien“ (Buch und Regie: Gerald Szyszkowitz). Verewigt wurde die Volkssängerin in der Oper „Arabella“ von Richard Strauss (Libretto: Hugo von Hofmannsthal), in der Verfilmung „Fiakermilli“ aus dem Jahr 1953 von Arthur Maria Rabenalt spielte Gretl Schörg die Titelrolle. Geboren wurde die Fiaker-Milli als Emilie Turecek im Jahre

Theater Center Forum: Turbulenzen rund um die Liebe und eine lebendige Leiche

„Außer Kontrolle“ lautet der Titel der Farce aus der Feder von Ray Cooney, die derzeit auf dem Spielplan des Theater Center Forums steht, und der Name des Stücks ist Programm: Ein britischer Staatsminister möchte mit der Sekretärin der Oppositionspartei ein Tête-à-tête in einem Hotel verbringen, gibt aber vor, an einer Regierungssitzung teilzunehmen. Das Schäferstündchen wird durch die Entdeckung eines regungslosen Körpers im Zimmer vereitelt, und von nun an gilt es,

Theater Center Forum: Acht Frauen und ein Todesfall

Sieben Frauen versammeln sich in einer abgeschiedenen Villa in den Bergen, um gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern. Die vermeintliche Familienidylle trügt, denn der Hausherr liegt tot in seinem Zimmer – ermordet mit einem Brieföffner. Eine achte Frau erscheint auf der Bildfläche, der„unerwartete Gast“. Das Haus ist eingeschneit, das Telefonkabel wurde durchgeschnitten. Ein Plot, der frappant an Agatha Christies „Die Mausefalle“ erinnert. Christoph Prückner hat mit der Kriminalkomödie „8 Frauen“ (Uraufführung:

„Die Drei von der Zweigstelle“: Virtuoses Pointen-Ping-Pong im Theater Center Forum

Ein Thema, bei dem einem das Lachen im Hals stecken bleiben könnte: Schon wieder ist eine Bank pleite! Und zwar die kleine Filiale der Ring-Bank in Maria Leiten, deren ganzes Geld verspekuliert wurde. Aber von wem? In Frage kommen nur: der Filialleiter, Franz Terczek, sowie seine Stellvertreterin, Mag. Klara Oswald. Zwischen beiden entspinnen sich heftige Wortgefechte, eine Schuldzuweisung jagt die andere. Die Ausgangssituation der Burleske „Die Drei von der Zweigstelle“