Musik

Goldener Johann Strauss 2017 für Maestro Muti im Marchfelderhof

Im Rahmen einer stimmungsvollen Soiree in Gerhard Boceks Marchfelderhof in Deutsch-Wagram wurde Maestro Riccardo Muti von der Johann Strauss-Gesellschaft Wien mit dem Goldenen Johann Strauss ausgezeichnet. Vor dem Marchfelderhof hatte bereits das Infantrieregiment Nr. 42 des Blasorchesters der ortsansässigen Musikschule Aufstellung genommen, um den Dirigenten zu begrüßen und Marschmusik zu intonieren. Maestro Muti griff auch sogleich zum Taktstock, um einen der Märsche zu dirigieren. Zu Ehren des berühmten Gastes war

30. Künstlergespräch der Johann Strauss-Gesellschaft Wien

In den stilvollen Räumlichkeiten des Lehárschlössels in der Döblinger Hackhofergasse 18 (von 1802 bis 1812 wohnte hier Emanuel Schikaneder, Librettist von Mozarts „Die Zauberflöte“, und von 1932 bis 1944 der Operettenkomponist Franz Lehár, der in dieser Zeit „Giuditta“ verfasste) fand das nunmehr 30. Künstlergespräch der Johann Strauss-Gesellschaft Wien mit Präsident Prof. Mag. Peter Widholz und seinem charmanten Gast, Honorarvizekonsulin Birgit Sarata, statt. Die aus der Wiener Leopoldstadt stammende Opern- und

Jürgens-Hommage im CasaNova Wien: Udos Universum in Liedern und Worten

Sehr persönliche Erinnerungen aus seinem Leben, die Udo Jürgens der Nachwelt hinterlassen hat, dazu seine populärsten Evergreens, aber auch nicht so bekannte Melodien – das sind die Ingredienzen des Programms, das Gabriela Benesch, Hannes Rathammer, Alexander Blach-Marius und Hubert Koci unter dem Motto „Udo Jürgens – Sein Leben, seine Liebe, seine Musik!“ im Rahmen einer Tour durch die Bundesländer präsentieren. Bei der gelungenen Premiere im Wiener CasaNova konnte das Publikum

Serapions Ensemble im Odeon: Eine Rebellion als Theater des Staunens

Mit dem Prozess der Herzensbildung beschäftigt sich das Serapions Ensemble auch im zweiten Teil der Trilogie „Fidèles d’Amour“ mit dem Titel „Rebellion“. Der Geist, so die Ausgangsthese, müsse erst über das stumpfe Wesen der Materie rebellieren, sich durch Erkenntnis gleichsam aus ihren Fesseln befreien, ehe er sich entfalten könne. Wer aber nach Glück und Harmonie strebt, darf sich auch nicht im Labyrinth der eigenen Gefühle verirren – Fesselung, Loslösung, Labyrinth

MuTh: Musikalische Vielfalt in allen Facetten

Das MuTh, der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben in der Wiener Leopoldstadt, am Beginn des Augartens gelegen, startet wohlgemut in seine sechste Saison: Am 9. Dezember 2017 feiert das Haus sein fünfjähriges Jubiläum, und aus diesem Anlass luden die Verantwortlichen zu einer Pressekonferenz. Ein kurzer Rückblick auf die vergangene Spielzeit zeigt, dass das Konzept der Vielfalt funktioniert: Kammermusik, Kinderopern, Klänge aus aller Welt oder die Konzerte der Wiener Sängerknaben – das

Spargelfest mit Operettenklängen und Kaiserwalzer

Im Deutsch-Wagramer Marchfelderhof feiert man Feste originell, rauschend – und immer mit künstlerischem Bezug. Ob es sich um Geburtstage im Familienkreis oder in Prominentenrunde handelt, um den Beginn der Spargelsaison, den Heringsschmaus oder die Aufnahme in die „Weinritterschaft Prinz Eugen“. Dass solche Festivitäten stets von Journalisten und/oder TV-Teams kommentiert werden, ist die beste (Eigen-)Werbung, weiß KR Gerhard Bocek, Mastermind und legendärer Chef des Hauses Bockfließerstraße 31, das sich – ursprünglich

Grimms Märchen für Erwachsene im MuTh: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Als szenische Lesung mit Musik präsentiert Erich Schleyer in „Wer hat Angst vorm bösen Wolf!“ am Samstag, 29. April (Beginn: 19.30 Uhr) im MuTh (2., Am Augartenspitz 1) Grimms Märchen für Erwachsene als ernst-heitere Reise zur dunklen Seite unserer Seele. Vor 200 Jahren veröffentlichten die Brüder Grimm ihre Märchensammlung. Ursprünglich sollte diese zunächst nur der Wissenschaft dienen, zumal die Urfassungen von Rapunzel, Rotkäppchen, Dornröschen oder Blaubart keineswegs jugendfrei waren. Um

„Die Unschuld vom Lande“ im Bronski & Grünberg-Theater: Operetten-Potpourri mit Spaßfaktor

Alles begann mit einem großen grünen Fächer, den Ruth Brauer-Kvam geschenkt bekommen hatte: Er gehörte einst der Operetten-Diva Fritzy Massary (1882 bis 1969), die in Danzers Orpheum am Wiener Alsergrund große Erfolge feierte, später nach Berlin ging und auch bei den Salzburger Festspielen auftrat. Massarys Fächer inspirierte Brauer-Kvam zum Arrangement eines Potpourris aus zündenen Melodien und erheiternden Texten, einer Hommage an die Operette und zu Ehren der großen Sängerin: Unter

„Es ist was es ist“ im Odeon: Auf den Spuren der vielen Facetten der Liebe

Der Liebe in all ihre Facetten widmet sich Shlomit Butbul im Rahmen ihres jüngsten Projekts „Es ist was es ist“, mit dem sie derzeit im Wiener Odeon gastiert. Butbul und Regisseurin Tania Golden haben sich auf eine Spurensuche durch den Kosmos des berühmten österreichischen Lyrikers Erich Fried begeben. Im Fokus steht die Frage nach der Wesensart dieser Emotion: Was ist eigentlich Liebe? Was macht sie mit dem Individuum in Ausnahmesituationen

„Frauen sind keine Engel“: Packende Filmgeschichte in Noten

Ein spannendes Kapitel Film- und Zeitgeschichte schlagen Susanne Marik (Gesang) und Béla Fischer (Klavier) in ihrem neuen Programm „Frauen sind keine Engel“ (Buch und Regie: Gerald Szyszkowitz) auf. Im Fokus steht der frühe deutschsprachige Tonfilm: Das Künstler-Duo lässt die berühmtesten Evergreens aus düstersten Zeiten – aus Filmen der 1930er und 40er Jahre – wieder aufleben, dazu bietet Marik wissenswerte Details zur Entstehungsgeschichte des jeweiligen Streifens dar. Die UFA (Universum-Film AG) wurde