Leopoldstadt

Serapions Ensemble im Odeon: Eine Rebellion als Theater des Staunens

Mit dem Prozess der Herzensbildung beschäftigt sich das Serapions Ensemble auch im zweiten Teil der Trilogie „Fidèles d’Amour“ mit dem Titel „Rebellion“. Der Geist, so die Ausgangsthese, müsse erst über das stumpfe Wesen der Materie rebellieren, sich durch Erkenntnis gleichsam aus ihren Fesseln befreien, ehe er sich entfalten könne. Wer aber nach Glück und Harmonie strebt, darf sich auch nicht im Labyrinth der eigenen Gefühle verirren – Fesselung, Loslösung, Labyrinth

MuTh: Musikalische Vielfalt in allen Facetten

Das MuTh, der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben in der Wiener Leopoldstadt, am Beginn des Augartens gelegen, startet wohlgemut in seine sechste Saison: Am 9. Dezember 2017 feiert das Haus sein fünfjähriges Jubiläum, und aus diesem Anlass luden die Verantwortlichen zu einer Pressekonferenz. Ein kurzer Rückblick auf die vergangene Spielzeit zeigt, dass das Konzept der Vielfalt funktioniert: Kammermusik, Kinderopern, Klänge aus aller Welt oder die Konzerte der Wiener Sängerknaben – das

„Es ist was es ist“ im Odeon: Auf den Spuren der vielen Facetten der Liebe

Der Liebe in all ihre Facetten widmet sich Shlomit Butbul im Rahmen ihres jüngsten Projekts „Es ist was es ist“, mit dem sie derzeit im Wiener Odeon gastiert. Butbul und Regisseurin Tania Golden haben sich auf eine Spurensuche durch den Kosmos des berühmten österreichischen Lyrikers Erich Fried begeben. Im Fokus steht die Frage nach der Wesensart dieser Emotion: Was ist eigentlich Liebe? Was macht sie mit dem Individuum in Ausnahmesituationen

„Es ist was es ist, sagt die Liebe“: Liebestöne nach Erich Fried im Odeon

„Es ist was es ist, sagt die Liebe – Liebestöne nach Erich Fried“ ist das neue Projekt betitelt, das Shlomit Butbul und Tania Golden am 12. März erstmals im Wiener Odeon präsentieren. Anhand der meisterhaften Lyrik von Erich Fried gehen die beiden Schauspielerinnen grundlegenden Fragen über die Liebe nach: „Was ist Liebe?“, „Was ist Liebe in Zeiten des Kriegs?“ und „Was ist Mensch-Sein ohne Liebe?“ Unter der Regie von Tania

„Dalles und Dowidl“: Leopoldstädter Unterhaltungskultur im Café Landtmann

Wer heutzutage die Praterstraße entlangschlendert, vermag sich kaum vorzustellen, welche Kulturoase die einstige Jägerzeile war. Das Carltheater, an dessen Standort sich seit den 1970er Jahren das Bürohochhaus „Galaxy“ (Praterstraße 31) befindet, die „Jüdischen Künstlerspiele“ im Nestroyhof (Nr. 34) direkt gegenüber, die Rolandbühne (Nr. 25) und viele andere Vergnügungsstätten (wie der Zirkus Renz) und Kaffeehäuser im Grätzel zwischen Taborstraße und Praterstern sowie im Prater selbst zogen das Publikum in Scharen an.