Komödie

Vienna Theatre Project mit „Art“ im Brick-5: Ein „Kunst“-Stück rund um Männerfreundschaften

Ein weißes Gemälde ist der Stein des Anstoßes, der die langjährige Freundschaft dreier Männer ins Wanken bringt. Der Dermatologe Serge ersteht ein Kunstwerk um 200.000 Francs – in weiß gehalten, mit weißen Streifen – und zieht sich die Kritik von Marc zu, einem Luftfahrtingenieur, der die Aktion seines Freundes weder versteht noch gutheißt. Dritter im Bunde ist Schreibwarenhändler Yvan, dessen Hochzeit unmittelbar vor der Tür steht: Er will zwischen den

Vienna Theatre Project mit „Art“ im Brick-5: Drei Freunde und der Streit um ein weißes Gemälde

Eine hintergründige Komödie über unterschiedliche Kunstbegriffe, echte Freundschaft und deren Grenzen steht ab 2. Mai im Brick-5 auf dem Programm. „Art“ von Yasmina Reza (geboren 1959 in Paris), ins Englische übersetzt von Christopher Hampton, inszeniert Joanna Godwin-Seidl mit ihrem Vienna Theatre Project. Rezas Stück, im Jahr 1994 in Paris uraufgeführt, thematisiert die langjährige Freundschaft von Serge, Marc und Yvan: Diese droht in die Brüche zu gehen, als Serge, der seinem

„Der dressierte Mann“ in der Komödie am Kai: Ein Frauenversteher in der Bredouille

Damit hat er nicht gerechnet: Frauenversteher Andreas, der seine Liebste mit einem romantischen Candlelight-Dinner samt Heiratsantrag überraschen möchte, fällt aus allen Wolken, als ihm seine Lebensgefährtin Laura eröffnet, befördert worden zu sein. Die perfekte Beziehung auf Augenhöhe ist im Nu ramponiert, zumal sich Andreas selbst Hoffnungen auf den Posten in der Top-Etage gemacht hat und Laura zudem auch noch ein Vielfaches von seinem Gehalt verdienen wird. Und für Andreas ganz

Komödie am Kai: Ein Chaos rund um pikante Pakete – und wie man sie wieder los wird

Es könnte alles perfekt sein: Das frischgebackene Ehepaar Francesca und Marcello kommt aus den Flitterwochen zurück, möchte die traute Zweisamkeit genießen – doch stattdessen wird das junge Glück auf eine harte Probe gestellt. Francesca, die nebenbei zum Haushaltseinkommen beitragen will, erhält per Post eine Sendung mit vermeintlichen Gesundheitsprodukten aus Bio-Algen, die sie gewinnbringend verkaufen möchte. Beim Öffnen des Pakets stellt sich jedoch heraus, dass statt der Diätartikel pikantes Spielzeug für Erwachsene

Komödie am Kai: Lodernde Eifersucht auf drei Etagen

Drei Frauen, drei Stockwerke, ein Mann: Die drei weiblichen Charaktere in Esther Vilars Komödie „EiferSucht“ wohnen zwar im selben Haus (in unterschiedlichen Etagen), kennen einander aber nicht persönlich. Ihre Gemeinsamkeit: Laszlo, erfolgreicher Rechtsanwalt, Mitte 50. Laszlo ist mit seiner gleichaltrigen Berufskollegin Helen (beide wohnen im 24. Stock eines Hochhauses in New York City) verheiratet. Mit Yana, einer Architektin aus dem 30. Geschoß, hat er ein Verhältnis. Die Lage spitzt sich

Komödie am Kai: „Mannsbilder“ im Spiegel der Damenwelt

„Lachschlager“ steht in großen Lettern oberhalb des Eingangs zur Komödie am Kai, und genau einen solchen servieren Sissy Boran und Andrea Eckstein (von beiden stammt die Idee, beide haben inszeniert) unter dem Titel „Mannsbilder“. Doppelconferencen, so wie man sie beispielsweise von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn nur zu gut kennt, hat das Duo Boran/Eckstein zu einem grandiosen Pointen-Potpourri arrangiert. Der verbale Schlagabtausch zwischen dem „Gescheiten“ und dem „Begriffsstutzigen“ gelingt hervorragend:

Komödie am Kai: Warum der Papst in der Küche Kartoffeln schält

Ein zeitlos aktuelles Stück aus der Feder von João Bethencourt steht derzeit als Gastspielproduktion von Bruno Thost auf dem Spielplan der Komödie am Kai. Bethencourts warmherzige Komödie „Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde“ (Uraufführung: 1972 in Rio de Janeiro) ist eine wunderbare Utopie, wie es wäre, wenn die Menschen – auch nur für einen Tag – weltweit friedlich miteinander zusammenlebten. Sein Stück hat Bethencourt (geboren 1924 in Budapest,

„Arthur und Claire“ in der Freien Bühne Wieden: Stefan Vögels Komödie wird am 23. Februar uraufgeführt

In der Freien Bühne Wieden steht die nächste Premiere vor der Tür: Am kommenden Dienstag (23. Februar) gelangt die Komödie „Arthur und Claire“ von Stefan Vögel zur Uraufführung. Das Traditionstheater in der Wiedner Hauptstraße 60b wurde vor knapp 40 Jahren von Topsy Küppers gegründet und bis zum Jahr 2000 auch von ihr geleitet. Unter der Direktion ihres Nachfolgers, des Autors und Regisseurs Gerald Szyszkowitz, wurde das Haus als Uraufführungsbühne etabliert.