Innere Stadt

„Frauen sind keine Engel“: Packende Filmgeschichte in Noten

Ein spannendes Kapitel Film- und Zeitgeschichte schlagen Susanne Marik (Gesang) und Béla Fischer (Klavier) in ihrem neuen Programm „Frauen sind keine Engel“ (Buch und Regie: Gerald Szyszkowitz) auf. Im Fokus steht der frühe deutschsprachige Tonfilm: Das Künstler-Duo lässt die berühmtesten Evergreens aus düstersten Zeiten – aus Filmen der 1930er und 40er Jahre – wieder aufleben, dazu bietet Marik wissenswerte Details zur Entstehungsgeschichte des jeweiligen Streifens dar. Die UFA (Universum-Film AG) wurde

„Der dressierte Mann“ in der Komödie am Kai: Ein Frauenversteher in der Bredouille

Damit hat er nicht gerechnet: Frauenversteher Andreas, der seine Liebste mit einem romantischen Candlelight-Dinner samt Heiratsantrag überraschen möchte, fällt aus allen Wolken, als ihm seine Lebensgefährtin Laura eröffnet, befördert worden zu sein. Die perfekte Beziehung auf Augenhöhe ist im Nu ramponiert, zumal sich Andreas selbst Hoffnungen auf den Posten in der Top-Etage gemacht hat und Laura zudem auch noch ein Vielfaches von seinem Gehalt verdienen wird. Und für Andreas ganz

Stimmiges Internationales Neujahrs-Chorkonzert im Wiener Musikverein

Im Großen Musikvereinssaal, der als einer der schönsten und akustisch besten Säle der Welt gilt, ging am 5. Februar das schon traditionelle Internationale Neujahrs-Chorkonzert des Wiener Schubertbundes mit japanischen Chören – diesmal mit dem Frauenchor Amapola, Chor Togashi, Nagawa Green Harmony und Frauenchor Hitachi – über die Bühne. Zauberhafte alte japanische Volks- und Kinderlieder standen genauso auf dem Programm wie eine Jazzmesse, festliche Mambo-Musik oder Klänge von Schubert, Mozart und

Eine Familie zwischen Tradition und Moderne: Vienna Theatre Project mit „The Who and the What“ im Bar & Co.

„The Who and the What“, ein Stück des US-amerikanischen Dramatikers Ayad Akhtar (geboren 1970 in New York City), hat Joanna Godwin-Seidl für das Vienna Theatre Project inszeniert. Die Produktion feiert morgen (13. Februar) als europäische Erstaufführung Premiere im Theater Drachengasse. Akhtars Werk ist eine tiefgründige Komödie über eine Familie, die sich zwischen Tradition und Moderne bewegt: Protagonistin Zarina, eine Schriftstellerin und muslimische Feministin, schreibt an einem hoch kontroversiellen Buch. Zwar

Komödie am Kai: Ein Chaos rund um pikante Pakete – und wie man sie wieder los wird

Es könnte alles perfekt sein: Das frischgebackene Ehepaar Francesca und Marcello kommt aus den Flitterwochen zurück, möchte die traute Zweisamkeit genießen – doch stattdessen wird das junge Glück auf eine harte Probe gestellt. Francesca, die nebenbei zum Haushaltseinkommen beitragen will, erhält per Post eine Sendung mit vermeintlichen Gesundheitsprodukten aus Bio-Algen, die sie gewinnbringend verkaufen möchte. Beim Öffnen des Pakets stellt sich jedoch heraus, dass statt der Diätartikel pikantes Spielzeug für Erwachsene

Hofburg Wien: 116. ZuckerBäckerball mit Volksopern-Star Vincent Schirrmacher

Schon die Eröffnung des 116. ZuckerBäckerballes am 12. Jänner 2017 in der Wiener Hofburg wird eine kleine Sensation, verspricht „Ballmutti“ Birgit Sarata: „Der ZuckerBäckerball ist der Ball der Lebensfreude! Wir haben 160 Paare – ich glaube nicht, dass es in Wien einen derartigen zweiten Ball gibt. Zuerst bringt die Vereinigung Wiener Staatsopernballett einen wunderschönen Johann Strauß-Walzer mit einem Solopart, und danach kommt gleich der Ehrengast Vincent Schirrmacher, der heuer die

„Frauenzimmer“: Die vielen Facetten des Frau-Seins

Von Adam, der ihm ebenbürtigen Lilith und Eva, die aus einer seiner Rippen geschaffen wurde, über Eichendorffs „Waldgespräch“ zu Loriots Dialog über die Streitfrage nach dem schönsten Kleid: Einen breiten Bogen spannen Dagmar Truxa und Cornelia Schäfer in ihrem ebenso ideenreichen wie vergnüglichen Programm „Frauenzimmer – Von Hexen, Musen und Amazonen“, das vor vollem Haus in der Komödie am Kai dargeboten wurde. Es lohnt sich übrigens, bisweilen einen genaueren Blick

Sandmalerei-Show: Zauberhafte Bildergeschichten erstmals in Wien

Sandmalerei ist eine der außergewöhnlichsten Formen der Malerei, und eine der besten Künstlerinnen auf diesem Gebiet ist Irina Titova: Ab 23. November wird sie das Publikum mit ihren Kunstwerken im Theater Die Neue Tribüne Wien verzaubern. Die Sandmalerei oder auch die Kunst der „Sandanimation“ macht es möglich, anmutende, lebendige Bilder zu erschaffen. Durch das Ineinanderfließen der Motive entstehen immer wieder neue faszinierende Szenen. Die Finger der Sandkünstlerin „tanzen“ dabei harmonisch,

Kreide und Acryl: Galerien-Kaleidoskop

Die Galerie Suppan Contemporary in der Wiener Habsburgergasse 5 lud zur Vernissage, die durch Prof. Agnes Essl eröffnet wurde. Mit einer Schau rezenter großformatiger Ölgemälde sowie mit formatgleichen Arbeiten in Kreide und Acryl aus den Jahren 2013 bis 2015 ehrt die Galerie Suppan den in der jüngeren österreichischen Kunstgeschichte etablierten Wolfgang Herzig anlässlich seines 75. Geburtstages. Begleitend zur Ausstellung, die noch bis 24. November (dienstags bis freitags von 13 bis

Wiener Staatsoper: Märchenhafter Ballettabend zum Start in die neue Spielsaison

Dass die Direktionen der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien den Vertrag mit Manuel Legris als Direktor des Wiener Staatsballetts um weitere drei Jahre bis 31. August 2020 verlängert haben, ist ein Glücksfall. Das zeigte sich einmal mehr beim dreiteiligen Ballettabend „Balanchine / Liang / Proietto“, mit dem Legris am 1. November in der Wiener Staatsoper die Ballett-Spielsaison 2016/17 eröffnete. Mit Choreographien von George Balanchine, Edwaard Liang und Daniel Proietto