Termine

Lesungen im Theater Brett: Vom Kaffeehausliteraten zum „rasenden Reporter“

Deutschsprachige Literatur aus Mitteleuropa präsentiert das Theater Brett (6., Münzwardeingasse 2) im Rahmen von vier Lesungen, die Co-Leiter Ludvik Kavin an vier Terminen im Monat Mai halten wird. Bereits morgen, Mittwoch (17. Mai), beginnt der Reigen mit den Werken des Prototypen der Wiener Kaffeehausliteraten, Peter Altenberg (1859 bis 1919), am 20. Mai liest Ludvik Kavin aus dem facettenreichen Werk Christian Morgensterns (1871 bis 1914). Der darauf folgende Abend (25. Mai)

Vienna Theatre Project mit „Art“ im Brick-5: Drei Freunde und der Streit um ein weißes Gemälde

Eine hintergründige Komödie über unterschiedliche Kunstbegriffe, echte Freundschaft und deren Grenzen steht ab 2. Mai im Brick-5 auf dem Programm. „Art“ von Yasmina Reza (geboren 1959 in Paris), ins Englische übersetzt von Christopher Hampton, inszeniert Joanna Godwin-Seidl mit ihrem Vienna Theatre Project. Rezas Stück, im Jahr 1994 in Paris uraufgeführt, thematisiert die langjährige Freundschaft von Serge, Marc und Yvan: Diese droht in die Brüche zu gehen, als Serge, der seinem

Grimms Märchen für Erwachsene im MuTh: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Als szenische Lesung mit Musik präsentiert Erich Schleyer in „Wer hat Angst vorm bösen Wolf!“ am Samstag, 29. April (Beginn: 19.30 Uhr) im MuTh (2., Am Augartenspitz 1) Grimms Märchen für Erwachsene als ernst-heitere Reise zur dunklen Seite unserer Seele. Vor 200 Jahren veröffentlichten die Brüder Grimm ihre Märchensammlung. Ursprünglich sollte diese zunächst nur der Wissenschaft dienen, zumal die Urfassungen von Rapunzel, Rotkäppchen, Dornröschen oder Blaubart keineswegs jugendfrei waren. Um

„Die Unschuld vom Lande“ im Bronski & Grünberg-Theater: Operetten-Potpourri mit Spaßfaktor

Alles begann mit einem großen grünen Fächer, den Ruth Brauer-Kvam geschenkt bekommen hatte: Er gehörte einst der Operetten-Diva Fritzy Massary (1882 bis 1969), die in Danzers Orpheum am Wiener Alsergrund große Erfolge feierte, später nach Berlin ging und auch bei den Salzburger Festspielen auftrat. Massarys Fächer inspirierte Brauer-Kvam zum Arrangement eines Potpourris aus zündenen Melodien und erheiternden Texten, einer Hommage an die Operette und zu Ehren der großen Sängerin: Unter

„Es ist was es ist“ im Odeon: Auf den Spuren der vielen Facetten der Liebe

Der Liebe in all ihre Facetten widmet sich Shlomit Butbul im Rahmen ihres jüngsten Projekts „Es ist was es ist“, mit dem sie derzeit im Wiener Odeon gastiert. Butbul und Regisseurin Tania Golden haben sich auf eine Spurensuche durch den Kosmos des berühmten österreichischen Lyrikers Erich Fried begeben. Im Fokus steht die Frage nach der Wesensart dieser Emotion: Was ist eigentlich Liebe? Was macht sie mit dem Individuum in Ausnahmesituationen

Cirque du Soleil mit „Amaluna“: Spitzen-Akrobatik als Gesamtkunstwerk

Weltklasse-Akrobatik, vollführt mit absoluter Körperbeherrschung und punktgenauem Timing, begleitet von rauhen Rock-Klängen in einer märchenhaft anmutenden Kulisse – das ist „Amaluna“, die 33. Produktion des Cirque du Soleil, die mit ihren 48 Artisten bis 17. April im Grand Chapiteau in Neu-Marx Station macht. Wer schon eine oder mehrere Produktionen dieses weltumspannenden Zirkusunternehmens gesehen hat, weiß, dass hier die Perfektion auf die Spitze getrieben wird. Die einzelnen Nummern sind Teile eines

Stufenbarren und Schleuderbrett: Cirque du Soleil gastiert mit „Amaluna“ in Wien

Nervenkitzel bei den Proben im Grand Chapiteau, Backstage-Feeling im Künstlerzelt: Morgen feiert „Amaluna“, die 33. Show des Cirque du Soleil, Premiere in Wien, heute nachmittag fand eine spannende Führung hinter die Kulissen der Produktion statt. Einige Impressionen aus den Zirkuszelten in Neu-Marx: Körperbeherrschung pur an den Stufenbarren, der Waterbowl und dem Schleuderbrett gab es zu bestaunen, interessante Gespräche mit Larry (Head of Wardrobe) und Clown Aaron standen auf dem Programm.

„Es ist was es ist, sagt die Liebe“: Liebestöne nach Erich Fried im Odeon

„Es ist was es ist, sagt die Liebe – Liebestöne nach Erich Fried“ ist das neue Projekt betitelt, das Shlomit Butbul und Tania Golden am 12. März erstmals im Wiener Odeon präsentieren. Anhand der meisterhaften Lyrik von Erich Fried gehen die beiden Schauspielerinnen grundlegenden Fragen über die Liebe nach: „Was ist Liebe?“, „Was ist Liebe in Zeiten des Kriegs?“ und „Was ist Mensch-Sein ohne Liebe?“ Unter der Regie von Tania

Eine Familie zwischen Tradition und Moderne: Vienna Theatre Project mit „The Who and the What“ im Bar & Co.

„The Who and the What“, ein Stück des US-amerikanischen Dramatikers Ayad Akhtar (geboren 1970 in New York City), hat Joanna Godwin-Seidl für das Vienna Theatre Project inszeniert. Die Produktion feiert morgen (13. Februar) als europäische Erstaufführung Premiere im Theater Drachengasse. Akhtars Werk ist eine tiefgründige Komödie über eine Familie, die sich zwischen Tradition und Moderne bewegt: Protagonistin Zarina, eine Schriftstellerin und muslimische Feministin, schreibt an einem hoch kontroversiellen Buch. Zwar

Bronski & Grünberg: Antigone, Iphigenie und der Wunsch nach Freiheit

Das Bronski & Grünberg-Theater in der Müllnergasse 2 ist eine der spannendsten Neuentdeckungen in dieser Spielzeit. In seiner ersten Produktion des neuen Jahres werden ab 1. Februar gleich zwei antike Klassiker ins Jetzt gehievt: Antigone trifft auf Iphigenie – mit Live-Musik, Gesang und sehr viel Körpereinsatz. Im Wartezimmer eines Therapeuten sitzt die gelangweilte Iphigenie. Mit dem Smartphone in der Hand und in Zeitschriften blätternd wartet sie auf ihre Mutter Klytämnestra.