Termine

„Fürstin vom Weinberg“ und „Hofrat Geiger“: Musikalische Komödien bei den Wachaufestspielen Weissenkirchen

Der prachtvolle Teisenhoferhof in Weissenkirchen ist auch heuer wieder Schauplatz für musikalisches Sommertheater von Format: In ihrer 13. Spielsaison präsentieren die Wachaufestspiele Weissenkirchen unter der Intendanz von Marcus Strahl die Uraufführung der Komödie „Die Fürstin vom Weinberg“, verfasst von Peter Hofbauer und seiner Tochter Florentina, die damit erstmals als Autorenduo firmieren. Die spannend-amüsante Geschichte, angesiedelt im Jahr 1853, handelt von einer Wirtin namens Regina Fürst, die durch ihre Verbindung zu

„Macbeth“ auf Schloss Marchegg: Jüngstes Sommertheaterfestival Niederösterreichs geht an den Start!

Am 7. Juli feiert der Shakespeare-Klassiker „Macbeth“ des Theater Pur – des jüngsten niederösterreichischen Sommertheaters – vor der romantischen Kulisse des Schlosses Marchegg seine blutrünstige Premiere. Um den Hauptdarstellern einen authentischen Einblick in die rauen Sitten des elften Jahrhunderts zu vermitteln, wurden Alexander Strobele, Tini Kainrath, Oliver Baier, Alexandra Maria Timmel, Rainer Stelzig und Bernhard Majcen von den Schwertkampf-Profis von „Rittersporn – Armae Vitusque“ in der Hofjagd- und Rüstkammer des

teatro caprile: Auf der Flucht ins gelobte Land durch die Krimmler Bergwelt

Das Ensemble teatro caprile spürt auf geführten Tageswanderungen im Rahmen des Stationen-Theaterstücks „Geschlossene Grenzen – Gefährliche Flucht. Ins gelobte Land – Eretz Austria“ den Schicksalen der jüdischen „displaced persons“ nach, die im Sommer des Jahres 1947 die Flucht durch die Krimmler Bergwelt wagten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges konnten oder wollten die meisten osteuropäischen Juden, die den Holocaust überlebt hatten, nicht mehr in Europa bleiben. In den Jahren 1945

BDU Theatre mit „Posh“ im Theater Brett: Ein Dinner-Club probt den Aufstand

Das BDU (Beyond Down Under) Theatre geht mit seiner fünften Produktion, innerhalb von zwei Jahren, an den Start: Kommenden Dienstag (13. Juni) hat Laura Wades „Posh“ in der Inszenierung von Brian Hatfield im Theater Brett Premiere. In ihrem Stück thematisiert Wade, Jahrgang 1977, die Begebenheiten innerhalb eines elitären Studentenzirkels in Oxford, The Riot Club. Zehn hochambitionierte angehende Akademiker wollen die (politische) Welt aus den Angeln heben und verabreden sich zu

Lesungen im Theater Brett: Vom Kaffeehausliteraten zum „rasenden Reporter“

Deutschsprachige Literatur aus Mitteleuropa präsentiert das Theater Brett (6., Münzwardeingasse 2) im Rahmen von vier Lesungen, die Co-Leiter Ludvik Kavin an vier Terminen im Monat Mai halten wird. Bereits morgen, Mittwoch (17. Mai), beginnt der Reigen mit den Werken des Prototypen der Wiener Kaffeehausliteraten, Peter Altenberg (1859 bis 1919), am 20. Mai liest Ludvik Kavin aus dem facettenreichen Werk Christian Morgensterns (1871 bis 1914). Der darauf folgende Abend (25. Mai)

Vienna Theatre Project mit „Art“ im Brick-5: Drei Freunde und der Streit um ein weißes Gemälde

Eine hintergründige Komödie über unterschiedliche Kunstbegriffe, echte Freundschaft und deren Grenzen steht ab 2. Mai im Brick-5 auf dem Programm. „Art“ von Yasmina Reza (geboren 1959 in Paris), ins Englische übersetzt von Christopher Hampton, inszeniert Joanna Godwin-Seidl mit ihrem Vienna Theatre Project. Rezas Stück, im Jahr 1994 in Paris uraufgeführt, thematisiert die langjährige Freundschaft von Serge, Marc und Yvan: Diese droht in die Brüche zu gehen, als Serge, der seinem

Grimms Märchen für Erwachsene im MuTh: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Als szenische Lesung mit Musik präsentiert Erich Schleyer in „Wer hat Angst vorm bösen Wolf!“ am Samstag, 29. April (Beginn: 19.30 Uhr) im MuTh (2., Am Augartenspitz 1) Grimms Märchen für Erwachsene als ernst-heitere Reise zur dunklen Seite unserer Seele. Vor 200 Jahren veröffentlichten die Brüder Grimm ihre Märchensammlung. Ursprünglich sollte diese zunächst nur der Wissenschaft dienen, zumal die Urfassungen von Rapunzel, Rotkäppchen, Dornröschen oder Blaubart keineswegs jugendfrei waren. Um

„Die Unschuld vom Lande“ im Bronski & Grünberg-Theater: Operetten-Potpourri mit Spaßfaktor

Alles begann mit einem großen grünen Fächer, den Ruth Brauer-Kvam geschenkt bekommen hatte: Er gehörte einst der Operetten-Diva Fritzy Massary (1882 bis 1969), die in Danzers Orpheum am Wiener Alsergrund große Erfolge feierte, später nach Berlin ging und auch bei den Salzburger Festspielen auftrat. Massarys Fächer inspirierte Brauer-Kvam zum Arrangement eines Potpourris aus zündenen Melodien und erheiternden Texten, einer Hommage an die Operette und zu Ehren der großen Sängerin: Unter

„Es ist was es ist“ im Odeon: Auf den Spuren der vielen Facetten der Liebe

Der Liebe in all ihre Facetten widmet sich Shlomit Butbul im Rahmen ihres jüngsten Projekts „Es ist was es ist“, mit dem sie derzeit im Wiener Odeon gastiert. Butbul und Regisseurin Tania Golden haben sich auf eine Spurensuche durch den Kosmos des berühmten österreichischen Lyrikers Erich Fried begeben. Im Fokus steht die Frage nach der Wesensart dieser Emotion: Was ist eigentlich Liebe? Was macht sie mit dem Individuum in Ausnahmesituationen

Cirque du Soleil mit „Amaluna“: Spitzen-Akrobatik als Gesamtkunstwerk

Weltklasse-Akrobatik, vollführt mit absoluter Körperbeherrschung und punktgenauem Timing, begleitet von rauhen Rock-Klängen in einer märchenhaft anmutenden Kulisse – das ist „Amaluna“, die 33. Produktion des Cirque du Soleil, die mit ihren 48 Artisten bis 17. April im Grand Chapiteau in Neu-Marx Station macht. Wer schon eine oder mehrere Produktionen dieses weltumspannenden Zirkusunternehmens gesehen hat, weiß, dass hier die Perfektion auf die Spitze getrieben wird. Die einzelnen Nummern sind Teile eines