Kabarett

„Kipferl forever“: Steinböck & Rudle als Wortakrobaten und Weltenerfinder wieder auf Tour

Unglaublich, aber wahr: Zwölf Jahre sind mittlerweile vergangen, seit das Duo Steinböck & Rudle künstlerisch getrennte Wege beschritten hatte. In den 90er Jahren waren die beiden Kabarettisten mit ihren Programmen „Butterkipferl“, „Salzstangerl“ oder „Killerkipferl“ (als dreiteilige Serie) umtriebig, bevor Herbert Steinböck die Leitung des Kabaretts Simpl übernahm und Gerold Rudle Solopfade einschlug. Jetzt ist es knapp ein Vierteljahrhundert her, dass beide als Duo erstmals gemeinsam auf der Bühne standen, und da

Orpheum Wien: Mit Mike Supancic in die Abgründe der Anderswelt, mit The Bad Powells zurück in die 70er

„Im Jenseits ist die Hölle los“ lautet der Titel des neuen Programms von Mike Supancic, mit dem der steirische Musikkabarettist am kommenden Donnerstag (22. September) Station im Wiener Orpheum macht. Nach dem Best-Of-Programm „Auslese“ mit Perlen aus beinahe zwei Jahrzehnten Kleinkunstschaffens widmet sich Supancic dieses Mal den Abgründen der Anderswelt zu. Die Reise beginnt mit einer aus dem Ruder gelaufenen Geisterbeschwörung und beinhaltet das erste Marschmusik-Medley der österreichischen Kabarettgeschichte –

Mein Kultur-Tipp für Euch: Theaterluft im Schuhgeschäft

Diesen Beitrag habe ich aus mehreren Gründen verfasst: Mein letzter Eintrag liegt schon rund zwei Monate zurück – für ein Weblog eine unglaublich lange Zeit! Es war somit „höchste Eisenbahn“, wieder einmal etwas Kreatives zu produzieren. Außerdem möchte ich einer möglichst breiten Leserschaft von meiner jüngsten kulturellen Entdeckung berichten. Und nicht zuletzt nehme ich zum ersten Mal an einer Blogparade teil, die von der Garchinger Kunsthistorikerin und Social-Media-Expertin Tanja Praske

Peter & Tekal: Medizin-Kabarett vom Feinsten

Rund 15 Jahre ist es her, dass ich Peter & Tekal (früher: Teutscher) live auf einer Bühne gesehen habe. In der Kulisse gab’s kürzlich ein Wiedersehen, der Anlass dazu: ihr neues Programm „Verarzten kann ich mich selber“. Darin nehmen Tekal (im wirklichen Leben Allgemeinmediziner) und Peter das Verhältnis von Arzt und Patient aufs Korn. Mit vollem Körpereinsatz und großartiger Mimik zaubern die beiden eine skurrile Wartezimmeratmosphäre auf die Bühne: In

München III: Auf der Wiesn

Also, da war ich nun auf der Wiesn. Zum allerersten Mal. Und genau die, die Wiesn nämlich, habe ich nach einem ersten Rundgang gesucht. Von der Theresienwiese selbst ist so gut wie gar nichts zu sehen. Die riesigen Zelte, die Fahrgeschäfte und Schaustellerbetriebe nehmen einen Großteil der Fläche ein. Es ist noch nicht allzu viel los, an diesem Montagvormittag. Ich schlendere durch die Wirtsbudenstraße. Zelt reiht sich an Zelt. Die