Ingrid Pachmann

30. Künstlergespräch der Johann Strauss-Gesellschaft Wien

In den stilvollen Räumlichkeiten des Lehárschlössels in der Döblinger Hackhofergasse 18 (von 1802 bis 1812 wohnte hier Emanuel Schikaneder, Librettist von Mozarts „Die Zauberflöte“, und von 1932 bis 1944 der Operettenkomponist Franz Lehár, der in dieser Zeit „Giuditta“ verfasste) fand das nunmehr 30. Künstlergespräch der Johann Strauss-Gesellschaft Wien mit Präsident Prof. Mag. Peter Widholz und seinem charmanten Gast, Honorarvizekonsulin Birgit Sarata, statt. Die aus der Wiener Leopoldstadt stammende Opern- und

Volksoper Wien: „Vivaldi“ – ein Leben voller Extreme und Widersprüche

Die opulente Uraufführung von Christian Kolonovits’ Werk „Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit“ (Dirigent: Christian Kolonovits, Regie: Direktor Robert Meyer) an der Wiener Volksoper geriet zum Mega-Erfolg. Bei seinem Volksoperndebüt in der Rolle des Protagonisten zu bewundern: der internationale Musicalstar Drew Sarich. Seinen Gegenspieler, Kardinal Ruffo, spielte Morten Frank Larsen, Vivaldis Muse und Geliebte Annina Girò wurde von Rebecca Nelsen verkörpert, in der Rolle Carlo Goldonis war Boris Pfeifer zu sehen.

Waltraut Haas feierte 90. Geburtstag: Im Cabriolet zum rauschenden Fest

Filmreif im roten Oldtimer-Cabriolet kam Waltraut Haas am 7. Juni bei strahlendem Sonnenschein nach Deutsch-Wagram, wo sie mit Familie, Freunden und Kollegen ihren 90. Geburtstag feierte – den tatsächlichen Geburtstag verbrachte Österreichs größte lebende Volksschauspielerin zwei Tage später auf der Bühne des Wiener Gloria-Theaters, wo sie noch bis 27. Juni im Stück „Der Himmel auf Erden“ eine schrullige Erbtante spielt. Nach einem Platzkonzert der Polizeimusik Wien unter dem Ehrenschutz von

KiP – Kunst im Prückel: Salon Zuckerkandl – 1938 geschlossen!

Im Jahre 1931 gründete Stella Kadmon mit dem „Lieben Augustin“ im Souterrain des Café Prückel in der Wiener Biberstraße ein Kabarett, das die Ära der politisch-literarischen Kleinkunstbühnen in Wien einleitete. Da das Geld knapp war, wurde mit der damaligen Inhaberin des Prückel eine Konsumationsbeteiligung anstelle von Miete vereinbart und mit „Gugelhupf und Satire, Likör und Kitsch, Würstel und Seele“ geworben. Vor genau zehn Jahren wurde das Theater als „KiP. Kunst

Spargelfest mit Operettenklängen und Kaiserwalzer

Im Deutsch-Wagramer Marchfelderhof feiert man Feste originell, rauschend – und immer mit künstlerischem Bezug. Ob es sich um Geburtstage im Familienkreis oder in Prominentenrunde handelt, um den Beginn der Spargelsaison, den Heringsschmaus oder die Aufnahme in die „Weinritterschaft Prinz Eugen“. Dass solche Festivitäten stets von Journalisten und/oder TV-Teams kommentiert werden, ist die beste (Eigen-)Werbung, weiß KR Gerhard Bocek, Mastermind und legendärer Chef des Hauses Bockfließerstraße 31, das sich – ursprünglich

Ronacher: „Don Camillo & Peppone“ und die Kraft der Versöhnung

Don Camillo und Peppone, Hauptfiguren mehrerer Romane von Giovannino Guareschi (ab 1948) und berühmter Verfilmungen mit Fernandel und Gino Cervi (zwischen 1952 und 1965), feiern im gleichnamigen Musical fröhliche Urständ. Grammy-Preisträger Michael Kunze und „Felicità“-Komponist Dario Farina haben ein heiteres, unbeschwertes Stück rund um den Pfarrer von Boscaccio und den neuen Bürgermeister Peppone geschaffen, das die gesellschaftliche Aufbruchsstimmung im ländlichen Italien der 1950er-Jahre, in der es um Miteinander, Toleranz und

KosmosTheater: „Medea. Stimmen“ als hochspannender Polit-Krimi

Die sprachgewaltige Autorin Christa Wolf rollt die Mordfälle rund um Medea, „die Fremde“, als hochspannenden Polit-Krimi auf, geschildert aus den verschiedenen Perspektiven der unmittelbar Beteiligten. Medea, die Kindsmörderin? Barbarin aus dem Osten? Opfer von Verleumdung? Rebellin gegen das Establishment? Die Hetzjagd gegen Medea, die ins reiche Korinth geflüchtet ist und damit geradewegs in ein patriarchal-kapitalistisches System, beginnt, als sie sich der Anpassung verweigert und die vorhandenen Machtstrukturen entlarvt. Unter den

Stimmiges Internationales Neujahrs-Chorkonzert im Wiener Musikverein

Im Großen Musikvereinssaal, der als einer der schönsten und akustisch besten Säle der Welt gilt, ging am 5. Februar das schon traditionelle Internationale Neujahrs-Chorkonzert des Wiener Schubertbundes mit japanischen Chören – diesmal mit dem Frauenchor Amapola, Chor Togashi, Nagawa Green Harmony und Frauenchor Hitachi – über die Bühne. Zauberhafte alte japanische Volks- und Kinderlieder standen genauso auf dem Programm wie eine Jazzmesse, festliche Mambo-Musik oder Klänge von Schubert, Mozart und

Hofburg Wien: 116. ZuckerBäckerball mit Volksopern-Star Vincent Schirrmacher

Schon die Eröffnung des 116. ZuckerBäckerballes am 12. Jänner 2017 in der Wiener Hofburg wird eine kleine Sensation, verspricht „Ballmutti“ Birgit Sarata: „Der ZuckerBäckerball ist der Ball der Lebensfreude! Wir haben 160 Paare – ich glaube nicht, dass es in Wien einen derartigen zweiten Ball gibt. Zuerst bringt die Vereinigung Wiener Staatsopernballett einen wunderschönen Johann Strauß-Walzer mit einem Solopart, und danach kommt gleich der Ehrengast Vincent Schirrmacher, der heuer die

Alle Jahre wieder – die Bolschoi Don Kosaken!

Alle Jahre wieder tourt der berühmte Männerchor Bolschoi Don Kosaken durch Österreich, Deutschland, die Schweiz, Tschechien und die Slowakei und verzaubert das Publikum rund um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel mit stimmungsvollen Klängen und Tänzen. Es ist der einzige Chor weltweit, der ausschließlich aus Opernsolisten besteht. Sein Leiter Petja Houdjakov stammt aus einer alten Kosakenfamilie aus Rostow am Don und ist Künstler, Tänzer, Choreograph, Sänger, Komponist, Musiker und Showman in